
Rudern
Rudern ist eine Wassersportart. Dabei wird ein Boot mit fest montierten Rudern durch die eigene Muskelkraft über das Wasser bewegt. Die Wettbewerbe finden auf ruhigem Wasser statt, zum Beispiel auf Seen oder Flüssen.
Die Boote können unterschiedlich besetzt sein. Es gibt Boote mit 1 Person (Einer) oder 2 Personen (Zweier). Darüber hinaus gibt es Boote mit 4 Personen (Vierer) ohne und mit Steuerperson. Im Vierer mit Steuerperson sitzt zusätzlich eine Steuerperson im Boot, die die Richtung vorgibt und das Team koordiniert.
Beim Rudern sitzt man im Boot mit dem Rücken zur Fahrtrichtung. Die Athlet*innen bewegen das Boot durch gleichmäßige Bewegungen der Ruder. Dabei gibt es 2 grundlegende Techniken: das Skullen und das Riemenrudern. Beim Skullen hält jede*r Athlet*in ein Ruder, genannt Skulls, in jeder Hand. Beim Riemenrudern wird ein Ruder mit beiden Händen geführt.
Ziel ist es, eine festgelegte Strecke so schnell wie möglich zurückzulegen. Die Wettbewerbsdistanzen sind 500 m oder 1000 m. Neben den Rennen auf dem Wasser gibt es auch Wettbewerbe auf dem Ruderergometer, also auf einem Trainingsgerät an Land.
Ein Rennen wird als Zeitwettbewerb ausgetragen. Gewonnen hat das Boot, das als erstes die Ziellinie erreicht. Dabei sind neben Kraft und Ausdauer vor allem Technik und ein gleichmäßiger Rhythmus im Team entscheidend.
Special Olympics Sportarten leicht erklärt: Rudern
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