Im Mittelpunkt des zweitägigen Kongresses im Innovation Center der Universität standen folgende Fragen:
- Welche Stationen durchläuft ein*e Special Olympics Athlet*in im Laufe des Lebens – und wer begleitet die Person dabei?
- Welche Akteure und Berufsgruppen müssen qualifiziert sein, damit die Sportangebote wirklich Qualität haben?
- Welche aktuellen Forschungsergebnisse sind dabei relevant – und wie kommen sie in Aus- und Fortbildungen an?
- Wie sehen die Bildungswege der Athlet*innen selbst aus?
- Was braucht es für Teilhabe und Partizipation?
„Mit der Veranstaltung wollten wir unser Wissenschaftsnetzwerk pflegen und erweitern. Außerdem wurden Lücken in der Forschung an der Schnittstelle von Gesundheit, Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe identifiziert. Wir diskutierten darüber, wie diese Lücken geschlossen werden können“, erklärt Jenny Wolf, Bundestrainerin Bildung und Wissenschaft bei Special Olympics Deutschland.
Sie freut sich besonders darüber, dass viele Studierende teilgenommen haben, die mitunter erstmals mit den Themen Inklusion und Sport in Kontakt kamen. „Sie werden unsere Themen mit an die Universitäten und Hochschulen nehmen. Und vielleicht entsteht dann daraus die eine oder andere Abschlussarbeit. Grundsätzlich stellen wir fest, dass seit den Nationalen Spielen 2022 in Berlin die Zahl der wissenschaftlichen Arbeiten zu unseren Themen deutlich zugenommen hat“, so Jenny Wolf.
